Ryf Coiffeur: Digitaler Neustart

Ryf Coiffeur: Digitaler Neustart
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Keinerlei Umsatz bei weiterlaufenden Kosten – der Corona-Lockdown brachte unzählige Unternehmen in eine existenzbedrohende Situation. Auch das deutsche Friseur-Unternehmen Ryf Coiffeur war gezwungen, seine Filialen von einem Tag auf den anderen zu schließen. Wochenlang durften 60.000 Kunden nicht zu ihrem Lieblingsfriseur. Erst zehn Tage vor Inkrafttreten der Lockerungen kommunizierte die Bundesregierung die konkreten Auflagen an die Hygiene und Erfassung von Kundendaten. Diese knappe Zeitspanne nutzte Ryf Coiffeur für einen Digitalisierungsschub und führte CUJO ein. Die Customer Experience Cloud des Microsoft Partners Obungi basiert auf Azure und leistet weitaus mehr als nur die DSGVO-konforme Erfassung von Friseurbesuchen in der Nach-Corona-Zeit. Sie wird das Geschäft von Ryf nachhaltig positiv beeinflussen.

„10 Tage für ein deutschlandweites Projekt dieser Größenordnung sind auch für uns durchaus sportlich“, sagt Timo Wille, Geschäftsführer und Gründer der Obungi GmbH. „Aber natürlich wollte Marc Breckwoldt zum frühestmöglichen Zeitpunkt mit CUJO starten, um nicht noch länger als ohnehin schon auf Umsätze verzichten zu müssen. Also haben wir es möglich gemacht.“ Breckwoldt arbeitet seit 16 Jahren mit Wille zusammen – seit seinem ersten Tag in der Geschäftsführung von Ryf Coiffeur. Auch in diesem Fall hat er sich auf die Expertise der Obungi GmbH in Bezug auf Cloud Native Technologien verlassen. Der 10-Tages-Zeitraum wurde nicht annähernd ausgereizt. Pünktlich zur Wiedereröffnung stand die Lösung.

Kundenansturm bei Ryf

Mit Beginn der Lockerungen begann der Kundenansturm bei Ryf Coiffeur. Die Salons waren über Wochen ausgebucht und die strengen Hygienebestimmungen bedeuteten einen hohen organisatorischen Aufwand: Sitzplätze und Utensilien mussten nach jedem Kunden desinfiziert werden und alles dauerte ein wenig länger. Doch bei der Dokumentation jedes einzelnen Besuchs entlastet nun die auf Azure und Power BI basierende Lösung von Obungi: „Der Kunde registriert sich im Voraus, meldet sich im Salon an der Kasse an und wird so auch über CUJO eingeloggt“, so Marc Breckwoldt. „Sein Datensatz wird übernommen und sobald er zahlt, wird der Bon mit dem System verbunden. So wird genau dokumentiert, wann der Kunde den Laden wieder verlassen hat. Mögliche Infektionsketten lassen sich optimal nachverfolgen und wir erfüllen alle Auflagen.“

Ryf
Marc Breckwoldt, Geschäftsführer Ryf Coiffeur, ist von der digitalen Lösung begeistert.

Doch die von Obungi entwickelte Lösung ist weitaus mehr. Als Mischung aus CRM und Loyalty-System mit offenen Schnittstellen digitalisiert die Plattform die komplette Customer Journey. CUJO erlaubt eine genaue Analyse von Kundenverhalten, -transaktionen und die vollautomatische und dynamische Echtzeitklassifizierung der Kunden nach relevanten Kriterien. Die in Azure SQL Database gesammelten Kundendaten werden über Power BI übersichtlich und standortübergreifend ausgegeben. Ryf Coiffeur kann so für seine Kunden individualisierte Angebote planen und die Kommunikation auf die jeweiligen Bedürfnisse zuschneiden. „Endlich haben wir einen 360-Grad-Blick auf unsere Kunden. In der Vergangenheit haben wir nur die Daten bei 10 Prozent unserer Kundschaft aufgenommen. Und die Qualität der Daten lag bei 30 Prozent. Jetzt sind wir in beiden Fällen bei 100 Prozent“, freut sich Marc Breckwoldt.

„Unser Neustart nach dieser kritischen Zeit hätte nicht besser laufen können. Durch die Implementierung von CUJO entfällt der manuelle Prozess und wir erhalten nach und nach ein vollständiges Datenbild.“ In einem nächsten Schritt soll ein digitales Treueprogramm die bisherigen Stempelkarten ablösen. So wird Ryf Coiffeur weiteren Mehrwert für seine Kunden schaffen – natürlich ebenfalls über die neue Plattform CUJO. Und natürlich mit dem langjährigen IT-Partner Obungi.

Text: PR von Harsdorf GmbH; Bilder: Ryf Coiffeur


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