Schönheitschirurgie – Mythen & mehr
Schönheitschirurgie ist längst kein Tabuthema mehr, doch viele Vorurteile halten sich hartnäckig. Central Aesthetics in Frankfurt, nimmt sich dieser Mythen an und klärt auf – mit Fakten, Transparenz und einem klaren Ziel: Aufklärung statt Vorurteile. Denn wer informiert ist, kann fundierte Entscheidungen treffen. Im exklusiven Interview mit Dr. med Robin Deb werden die häufigsten Missverständnisse rund um Schönheitsoperationen beleuchtet – und entkräftet.
Vorurteile & Missverständnisse
Mythos 1: „Schönheitsoperationen sind ein Zeichen von Unsicherheit oder mangelndem Selbstbewusstsein“
„Keinesfalls“, sagt Dr. Deb deutlich. „Über 90 Prozent unserer Patientinnen sind Mütter, die nach Schwangerschaft und Stillzeit den Wunsch haben, sich wieder wohler im eigenen Körper zu fühlen.“ Hinzu kommen Patienten mit funktionellen Beschwerden, etwa durch eine sehr große Brust. Selbstbewusstsein hat viele Facetten – und bewusste Veränderung kann eine davon sein.
Mythos 2: „Wer einmal operiert wurde, wird süchtig nach weiteren Eingriffen“
Ein weiteres Vorurteil, das nicht der Realität entspricht. „Die meisten Patienten kommen nur einmal. Bei sogenannten ‚Mommy Makeovers‘ sind es manchmal zwei Eingriffe – etwa Brust und Bauch“, erklärt Dr. Deb. Eine OP-Sucht beobachte er selten. Auch bei minimal-invasiven Verfahren wie Fillern oder Botox wird in seiner Praxis bewusst auf Zurückhaltung gesetzt.

Mythos 3: „Nur Reiche können sich Schönheits-OPs leisten“
Falsch. “Unsere Patienten kommen aus ganz unterschiedlichen sozialen Schichten – was sie verbindet, ist der Wunsch, sich im eigenen Körper wohlzufühlen. Deshalb bieten wir flexible Finanzierungsmöglichkeiten an, damit solche Behandlungen für viele Menschen realisierbar sind”, sagt Dr. Deb. Für viele ist es eine bewusste Entscheidung für mehr Lebensqualität – unabhängig vom Kontostand.
Mythos 4: „Bauchdeckenstraffung ist nur für Faule, die nicht abnehmen wollen“
Ein Vorurteil, das viele Betroffene verletzt. „Gerade Frauen nach Schwangerschaften oder Menschen, die viel Gewicht verloren haben, leiden unter erschlafftem Gewebe, das sich trotz Sport nicht zurückbildet“, betont Dr. Deb. „Die Operation stellt nicht nur die Kontur wieder her – auch auseinandergewichene Bauchmuskeln werden stabilisiert.“
Mythos 5: „Männer mit vergrößerter Brust müssen nur abnehmen“
Nicht immer. „Bei einer sogenannten Gynäkomastie handelt es sich meist um vermehrtes Drüsengewebe – das lässt sich durch Sport nicht reduzieren“, erklärt Dr. Deb. Hier kann nur ein chirurgischer Eingriff helfen.
Schönheitschirurgie – Fakten und Sicherheit
Mythos 6: „Botox ist ein gefährliches Nervengift“
Ja, Botox ist ein Nervengift. Doch wie bei vielen medizinischen Substanzen gilt: Die Dosis macht das Gift. „In den Händen eines erfahrenen Facharztes ist Botox sicher und effektiv“, so Dr. Deb. Es wird gezielt eingesetzt, um mimische Falten zu glätten – mit einem sehr guten Sicherheitsprofil.
Mythos 7: „Wenn man einmal mit Botox anfängt, muss man es immer wieder machen – sonst wird alles schlimmer“
„Das stimmt nicht“, sagt Dr. Deb. Wird die Behandlung gestoppt, kehren die Falten einfach wieder zurück – aber sie werden nicht schlimmer. Im Gegenteil: Wer frühzeitig behandelt, kann Faltenbildung präventiv entgegenwirken.

Mythos 8: „Brustimplantate sehen immer künstlich aus“
Falsch. Central Aesthetics steht für natürliche Ergebnisse – besonders für Mamas, die nach Schwangerschaft und Stillzeit zu ihrem ursprünglichen Körpergefühl zurückfinden möchten. „Ein natürliches Ergebnis ist in den meisten Fällen problemlos umsetzbar – wenn es gewünscht ist“, sagt Dr. Deb. „Genauso kann ein auffälliger Look realisiert werden. Entscheidend ist, was die Patientin möchte.“ Der individuelle Wunsch steht immer im Mittelpunkt.
Mythos 9: „Nach einer Brust-OP kann man nicht mehr stillen“
Stillen ist auch nach einer Brustvergrößerung in den meisten Fällen möglich. „Bei einer reinen Vergrößerung bleibt das Drüsengewebe unberührt“, so Dr. Deb. Komplizierter wird es bei Bruststraffungen, bei denen Gewebe entfernt wird. „Deshalb fragen wir vorab immer nach der Familienplanung.“
Mythos 10: „Implantate halten ein Leben lang“
Implantate haben kein offizielles Ablaufdatum – ein routinemäßiger Austausch nach 10 oder 15 Jahren ist heute nicht mehr Standard. „Ob ein Wechsel nötig ist, hängt meist von körperlichen Veränderungen ab – nicht vom Implantat selbst“, erklärt Dr. Deb.
Mythos 11: „Die Narben sind immer auffällig“
Falsch. Narben lassen sich heute sehr unauffällig setzen. Bei Brustvergrößerungen liegt der Schnitt meist in der Unterbrustfalte – etwa 2–4 cm lang und fein verheilend. „Größere Straffungen erfordern manchmal einen T-Schnitt, der vielen Angst macht – dabei ist die Narbe nach einigen Monaten oft kaum noch zu sehen“, erklärt Dr. Deb. Schnitte rund um den Warzenhof werden möglichst vermieden, da sie heller und unnatürlicher wirken können – manchmal sogar wie ausgestanzt.
Langfristige Ergebnisse & Nachsorge
Mythos 12: „Nach einer Bauchdecken-OP kommt das Fett doppelt zurück – nur an anderen Stellen“
Ein Missverständnis. „Diese Annahme stammt aus der Fettabsaugung“, so Dr. Deb. „Fettzellen, die entfernt wurden, sind dauerhaft weg. Die noch vorhandenen Fettzellen können jedoch weiterhin Fett einlagern. Nimmt man nach dem Eingriff stark zu, lagert der Körper proportional Fett in allen Bereichen weiter ein.“

Fazit
Die moderne ästhetische Chirurgie ist weit mehr als bloße Eitelkeit. Sie vereint medizinisches Know-how mit dem Wunsch nach Lebensqualität. Central Aesthetics in Frankfurt steht für einen verantwortungsvollen Umgang mit Körper, Ästhetik und Erwartungshaltungen – offen, ehrlich und individuell.
Weitere Informationen zu Behandlungsmöglichkeiten und -methoden gibt es auf der Seite von Central Aesthetics.
